Die Zahl der Selbstzahlerleistungen in Arztpraxen nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Neben klassischen Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) gewinnen auch Präventionsangebote, privatärztliche Zusatzleistungen und weitere GOÄ-Leistungen zunehmend an Bedeutung.
Aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen – etwa die geplante Abschaffung der Erstattung homöopathischer Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen – könnten diesen Trend zusätzlich verstärken.
Für viele Praxen stellt sich deshalb nicht mehr nur die Frage, welche Selbstzahlerleistungen angeboten werden, sondern vor allem:
Wie lassen sich diese Leistungen wirtschaftlich, rechtssicher und patientenfreundlich organisieren?
Die Antwort liegt in modernen, digitalen Patientenprozessen.
Selbstzahlerleistungen sind medizinische Leistungen, deren Kosten ganz oder teilweise direkt von Patientinnen und Patienten übernommen werden. Die Abrechnung erfolgt in der Regel nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Dazu zählen beispielsweise:
Die Zahl der Selbstzahlerleistungen in Arztpraxen wächst seit Jahren kontinuierlich. Dahinter stehen verschiedene gesellschaftliche, medizinische und gesundheitspolitische Entwicklungen, die den Praxisalltag nachhaltig verändern.
Immer mehr Patientinnen und Patienten wünschen sich individuelle Gesundheitsleistungen, präventive Angebote oder innovative Behandlungskonzepte, die über den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen. Gleichzeitig gewinnt das Thema Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit zunehmend an Bedeutung. Viele Menschen sind bereit, in ihre Gesundheit zu investieren – vorausgesetzt, der medizinische Nutzen und die Kosten sind für sie transparent nachvollziehbar.
Auch gesundheitspolitische Entscheidungen können diese Entwicklung zusätzlich beschleunigen. Werden bestimmte Leistungen künftig nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, erfolgt die Abrechnung häufiger direkt zwischen Praxis und Patient.
Für Arztpraxen bedeutet das: Der Anteil an Selbstzahlerleistungen wird voraussichtlich weiter steigen. Damit gewinnen nicht nur eine rechtssichere GOÄ-Abrechnung, sondern auch effiziente Patientenprozesse, transparente Kommunikation und digitale Abläufe zunehmend an Bedeutung.

Viele Arztpraxen arbeiten heute noch mit Prozessen, die ursprünglich für die Abrechnung über die gesetzlichen Krankenkassen entwickelt wurden. Steigt der Anteil an Selbstzahlerleistungen, verändern sich jedoch die Anforderungen an die gesamte Praxisorganisation.
Die Herausforderung beginnt dabei nicht erst mit der Rechnung, sondern zieht sich durch die gesamte Patientenreise.
Patientinnen und Patienten müssen frühzeitig durch ihren Arzt darüber informiert werden,
Das bedeutet mehr Beratungsaufwand und eine rechtssichere Dokumentation der Honorarvereinbarung.
Mit jeder zusätzlichen Selbstzahlerleistung wachsen auch die administrativen Aufgaben. Dazu gehören unter anderem:
Diese Aufgaben kosten Zeit und binden wertvolle Ressourcen im Praxisalltag.
Viele Praxen arbeiten noch mit Papierformularen, manuellen Unterschriften oder Medienbrüchen zwischen verschiedenen Systemen. Das führt häufig zu:
Je höher der Anteil an Selbstzahlerleistungen wird, desto deutlicher zeigen sich diese Schwachstellen.
Wer medizinische Leistungen selbst bezahlt, erwartet heute dieselbe Transparenz und Einfachheit wie aus anderen Lebensbereichen.
Dazu gehören beispielsweise:
Erfüllt eine Praxis diese Erwartungen nicht, steigt nicht nur der organisatorische Aufwand – häufig leidet auch die Patientenzufriedenheit.
Eine rechtssichere GOÄ-Abrechnung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Privatabrechnung. Genauso wichtig ist jedoch die Frage, wie diese Leistungen im Praxisalltag organisiert werden.
Denn je mehr Selbstzahlerleistungen eine Praxis anbietet, desto häufiger müssen Patientinnen und Patienten informiert, Dokumente bereitgestellt, Rechnungen versendet und Zahlungseingänge verwaltet werden. Erfolgen diese Abläufe überwiegend manuell, steigt der Verwaltungsaufwand schnell an.
Moderne digitale Patientenprozesse helfen dabei, genau diese Aufgaben effizienter zu gestalten. Sie entlasten das Praxisteam, schaffen mehr Transparenz für Patientinnen und Patienten und sorgen dafür, dass administrative Abläufe reibungslos ineinandergreifen.
Dazu gehören beispielsweise:
💡 Je digitaler diese Prozesse gestaltet sind, desto mehr Zeit bleibt dem Praxisteam für das Wesentliche: die Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Mehr Selbstzahlerleistungen in der Arztpraxis bedeuten weit mehr als zusätzliche GOÄ-Rechnungen.
Sie verändern die gesamte Beziehung zwischen Praxis und Patient.
Wer seine Prozesse frühzeitig digitalisiert, schafft die Grundlage für weniger Verwaltungsaufwand, schnellere Zahlungseingänge und eine moderne Patientenkommunikation.
Damit wird Digitalisierung nicht nur zum Effizienzfaktor, sondern zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Arztpraxen.
Der Anteil an Selbstzahlerleistungen steigt seit Jahren kontinuierlich. Gründe dafür sind unter anderem der Wunsch vieler Patientinnen und Patienten nach individuellen Gesundheitsleistungen, neue medizinische Behandlungskonzepte sowie gesundheitspolitische Entwicklungen. Für Arztpraxen bedeutet das, dass die direkte Abrechnung zwischen Praxis und Patient künftig eine immer größere Rolle spielt.
Je mehr Leistungen direkt mit Patientinnen und Patienten abgerechnet werden, desto wichtiger werden effiziente Praxisprozesse. Digitale Lösungen vereinfachen die Kommunikation, beschleunigen den Rechnungsversand und reduzieren den Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig sorgen sie für mehr Transparenz und eine bessere Patientenerfahrung.
Ja. Die Leistungen der dgpar lassen sich individuell an die Bedürfnisse Ihrer Praxis anpassen. Ob Unterstützung bei der GOÄ-Abrechnung, Factoring oder die Optimierung einzelner Prozesse – gemeinsam finden wir die Lösung, die zu Ihrer Praxisorganisation passt.
Die dgpar begleitet Arztpraxen nicht nur bei der Privatabrechnung nach GOÄ, sondern unterstützt auch dabei, administrative Abläufe effizienter zu gestalten. Dazu gehören unter anderem digitale Patientenkommunikation, transparente Rechnungsprozesse und Lösungen, die den Verwaltungsaufwand nachhaltig reduzieren.
Die dgpar unterstützt niedergelassene Privatpraxen, Gemeinschaftspraxen, MVZ und Klinikambulanzen verschiedener Fachrichtungen. Unabhängig von der Praxisgröße entwickeln wir gemeinsam Lösungen, die zu Ihren Abläufen und Anforderungen passen und Ihr Praxisteam im Alltag spürbar entlasten.
Mit der Privatliquidation der dgpar inklusive Vorfinanzierung und Ausfallschutz sichern Sie sich das Rundum-sorglos-Paket: sofortige Liquidität, vollständige Risikoübernahme und maximale Entlastung bei der Abrechnung.
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