Corona-Impfung: So erfolgt die Abrechnung nach GOÄ 375 durch den Hausarzt

Spätestens ab April wird die Corona-Impfung auch in Hausarztpraxen durchgeführt wer­den.

Es ist davon auszugehen, dass sich viele Privatpatienten in dem vertrauten Umfeld einer Arztpraxis impfen lassen und die eher improvisiert anmutenden, anonymen Impf­zentren meiden werden.

Daher sollten Sie sich als Arzt bereits heute mit der korrekten und vollständigen Abrechnung dieser Impfleistung auseinandersetzen.

Optimal wäre es, wenn Sie die Dokumentation dieser Leistung vorab in Ihrem Pra­xissystem verankern könnten. So können Sie nach einer jeden Impfung mit einem Klick eine entsprechende Rechnungsstellung erzeugen.

Die Gebührenordnung für Ärzte GOÄ bietet zur Abrechnung von Impfungen fol­gende Ziffern:

GOÄ 1                         Beratung

GOÄ 5                    Symptombezogene Untersuchung

GOÄ 375                Schutzimpfung (i.m.) ggfs. einschließlich Eintragung in den Impfpass

GOÄ a245              Hygienezuschlag

optional GOÄ 70   Neu-Ausstellung des Impfpasses

 

Im ersten Schritt gilt es, die Prüfung der Impffähigkeit des Patienten im Rahmen einer Coronavi­rus-Impfung durchzuführen.

Bitte beachten: wenn ein neuer Impfpass bzw. eine Impfbescheinigung ausgestellt wird, wird dieser mit der Ziffer GOÄ 70 zusätzlich veranschlagt.

Die Ziffer a245 GOÄ gilt aktuell für die aufwendigen Hygienemaßnahmen im Zu­sammenhang mit der Corona-Pandemie und wurde bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Diese Hygienepauschale kann mit dem 1,0-fachen Faktor abgerechnet wer­den.

 

Beispielrechnung inklusive Ausstellung eines neuen Impfpasses/ einer Impfbescheinigung:

 

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